Endlich ist es soweit! Nachdem ich vor zwei Wochen ein gutes Vorstellungsgespräch hatte, konnte ich letzte Woche sofort anfangen zu arbeiten! Ich verkaufe jetzt keine Erbeeren, sondern bin Security Developer in einem Startup mit interessanten Aufgaben und netten Kollegen 🙂 Auf dem Foto seht ihr den Blick aus dem Fenster von unserem Meeting Raum in Takapuna! Ich werde jetzt jeden Tag das schöne Meer sehen. Nachteil ist, dass ich jeden Tag diese verdammten Busse über diese verdammte Brücke ohne Rad- oder Fußweg nehmen muss.
Das Erbeeren Verkaufen hat auch total Spaß gemacht. Man konnte Leute beobachten, Erdbeeren essen und manchmal Smalltalk führen. Der Chef war mir anfangs zwar total suspekt, aber er stellte sich dann doch als total in Ordnung heraus. Er tauschte seine Erbeeren auch gegen Lebensmittel und das gab er dann alles mir mit: Honig und Bagels.
Auch das Treffen mit Laura von SafeStack war sehr aussichtsreich. Sie hat mir eine Teilzeitstelle angeboten und mich auf eine IT-Sicherheitskonferenz in Wellington eingeladen. Leider alles Dinge, die ich jetzt nicht mehr wahrnehmen kann, da meine Wahl doch auf die Vollzeitstelle gefallen ist.
Die schlechte Nachricht: Das mit dem Camper hat sich wegen eines Kühlerlecks viel zu lange hingezogen! Wir mussten viele Wochenenden ohne Auto verbringen :-/ Wenigstens hat unser Verkäufer den Camper zum Zeitpunkt des Auftretens in seiner Obhut gehabt und die Kosten getragen.
Der Neuseeländer hat ein komisches Verhältnis zu Alkohol. Die Steuern sind unglaublich hoch und dementsprechend auch die Preise. Das deutsche Krombacher ist teilweise günstiger als lokales Bier. Im Supermarkt ist es uns schon passiert, dass man uns kein Bier verkaufen wollte – das sind Zustände wie in den USA. Lukas hatte seinen Pass dabei und ich hatte eine Passkopie und meinen Perso dabei. Da die Verkäuferin meine Ausweise jedoch nicht akzeptieren konnte, konnte sie KEINEM von uns das Bier verkaufen. In so einem Fall empfehle ich den Weg des geringsten Widerstands zu gehen – bloß nicht diskutieren, einfach machen. Lukas ist nochmal rein gegangen und hat sich an einer anderen Kasse angestellt. Im Gegensatz dazu sind den Barkeepern unsere Pässe vollkommen egal.










Liebe Becks nochmals herzlichen Glückwunsch zum Job, den Ausblick könnte ich auch genießen.
Ich hoffe, der Kühler ist repariert und Ihr könnt die Wochenende jetzt unterwegs sein und die Gegend erkunden. Hier ist der erste Schnee gefallen, sch……..!!!!
Liebe Grüße
Herzlichen Glückwunsch zur Arbeit in der Computersicherheit – Dein Wunschthema. Auch in Deutschland haben das die Firmen nun endlich erkannt, weshalb auch hier laut Zeitung endlich eingestellt wird. Das mit den Pässen verstehe ich aber nicht: Warum wollten die Eure Ausweise sehen beim Kauf von Bier etc.? Geht es um das Alter, z.B. erst ab 25 Jahren oder die Nationalität oder sonstwas? Weiter gute Zeit und schöne Erfahrungen in Neuseeland! Maria Neigert
Ja, es geht ums Alter! Ab 18 darf man hier Alkohol kaufen. Einerseits ein Kompliment, andererseits kommt man sich leicht verarscht vor, wenn man trotz seiner offensichtlichen Falten bevormundet wird. Ich trage selten meinen Pass mit mir spazieren.